Augen auf beim Wellensittichkauf

Wellensittiche sind bei artgerechter Haltung muntere Gesellen, die Leben ins Haus bringen, sehr zutraulich werden und sogar sprechen lernen. Am besten nimmt man sich mindestens zwei und einen entsprechend großen Käfig, denn in Gesellschaft von Artgenossen fühlen sie sich am wohlsten. Wellensittiche sind bei artgerechter Haltung muntere Gesellen, die Leben ins Haus bringen, sehr zutraulich werden und sogar sprechen lernen. Am besten nimmt man sich mindestens zwei und einen entsprechend großen Käfig, denn in Gesellschaft von Artgenossen fühlen sie sich am wohlsten.

Hier einige Tipps zum Wellensittichkauf:

  • Junge Vögel  werden schneller zahm.
  • Einen Nestjungen, etwa sechs Wochen alten Wellensittich erkennt man an den großen, runden Knopfaugen, bei denen der weiße Iris-Ring fehlt. Auch ist der Schnabel dunkler als bei erwachsenen Vögeln, die Schnabelhaut ist glatt; hellrosa beim Weibchen und hellblau beim Männchen. Bei Rauigkeiten im Schnabel-/Nasenbereich besteht der Verdacht einer Infektion mit Schnabelräude.
  • Interessierte Käufer sollten auf die Vogelheime beim Verkäufer achten: Sind sie sauber und nicht überbelegt? Bekommen die Tiere genügend Luft und Licht? Stehen frisches Wasser und genügend Körnerfutter zur Verfügung?
  • Die Augen sollten groß, glänzend und schwarz sein. Das Gefieder sollte glatt anliegen und glänzen. Die Federn am After dürfen nicht verschmutzt sein, denn das deutet auf Durchfall oder eine andere Erkrankung hin. Das Brustbein darf nicht als Kante nach vorne (oben) herausstehen, sonst ist der Vogel abgemagert und eventuell krank.
  • Wie verhalten sich die Vögel? Gesunde Wellensittiche sind aktiv, beschäftigen sich mit einem Gegenstand oder ihren Artgenossen und sind ständig in Bewegung. Sitzen sie längere Zeit aufgeplustert und teilnahmslos in einer Käfigecke, sind sie wahrscheinlich krank.

 

Text: Bundesverband
Praktizierender Tierärzte e.V.

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