Man ist geprägt von der Werbung, dass der Hund in jeder Mahlzeit alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis benötigt. Das kommt jedoch in der Natur so nicht vor! Hinzu kommt, dass viele industriell hergestellte Fertigfutter zu einem hohen Anteil mit Getreide und Abfallprodukten aus der Lebensmittelindustrie, aber auch mit Zucker oder Geschmacksverstärkern versetzt sind. Was fehlt oder oft nur zu einem geringen Anteil enthalten ist, ist Fleisch. Das führt dazu, dass immer mehr Hunde unter ernährungsbedingten Erkrankungen leiden. Angefangen von Allergien über Hauterkrankungen bis hin zu Depressionen.

Das Konzept B.A.R.F. steht für Biologisch artgerechte RohFütterung und führt zurück zu einer biologisch, artgerechten Ernährung, so wie die Vorfahren unserer heutigen Hunde sie kannten. In der Natur stand und steht nicht jeden Tag das optimale, auf das jeweilige Tier abgestimmte Futter zur Verfügung, es wurde das gefressen, was an Beutetieren zur Verfügung stand. Dadurch stand den Vorfahren unserer Hunde zwar nicht immer das optimale Nährstoffangebot zur Verfügung, durch einen – zwangsläufig – abwechslungsreichen Speiseplan wurden diese dennoch mit allem notwendigen versorgt.

Egal ob ein kleiner Chiwawa oder ein großer Neufundländer, letztendlich stammen alle Hunderassen vom Wolf ab und tragen dessen Gene in sich. Daher ist eine abwechslungsreiche Ernährung unerlässlich, um ernährungsbedingten Erkrankungen vorzubeugen und lange einen treuen Begleiter an seiner Seite zu haben.

 

Ute Linen, Artgerecht, Gerolstein,
Zertifizierte Hunde-Ernährungsberaterin

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