Die 20 häufigsten Giftpflanzen

Zimmerpflanzen schaffen eine wohnliche Atmosphäre und ein angenehmes Raumklima. Doch viele der meist tropischen Schönheiten enthalten ungeahnt starke Gifte. Hier erläutert die PETA Deutschland e.V. die 20 häufigsten Zimmerpflanzen, die für die tierischen Mitbewohner gefährlich werden können.

 

      1. Anaryllts
        Die langen, schmalen Blätter dieser beliebten Zimmerpflanze sehen leider nicht nur für Menschen sehr anziehend aus. Werden sie jedoch verschluckt, kann das Bauchschmerzen auslösen, bis hin zu Durchfall und Erbrechen, Apathie und Zitterkrämpfen.
      2. Efeu
        Alle Sorten können Brechdurchfälle, Kopfschmerzen und erhöhte Pulsfrequenz auslösen, sowie bei direktem Kontakt Hautreizungen hervorrufen.
      3. Calla
        Diese Pflanze, die gerne in Gestecken verwendet wird, ist ebenso schön wietödlich. Die Symptome, die sie auslöst, reichen von Bauchbeschwerden und Reizungen der Mundhöhle bis hin zu Gleichgewichtsverlust, Zittern, Krampfanfällen, Atemstillstand und folglich Tod.
      4. Tulpen
        Besonders die Zwiebeln der verbreiteten Frühjahrsblüher können Durchfall, Erbrechen und Bauchkrämpfe auslösen.

      5. Rizinus
        Im Gegensatz zum ungiftigen Öl, das aus den Samen gewonnen wird, ist die Pflanze hochtoxisch. Nach sofortiger Schleimhautreizung werden Magen, Darm, Leber und Nieren geschädigt, was mit Erbrechen und Krämpfen einhergeht.

      6. Caladium
        Durch ihre Verwandtschaft zur Calla ist sie ebenso tödlich wie ihre Verwandte und ruft dieselben Symptome hervor.
      7. Aloe Vera
        Obwohl sie für uns Menschen eine geschätzte Heilpflanze ist, kann Aloe Vera bei Tieren Verdauungsstörungen wie Durchfall auslösen.
      8. Lilien
        Nahezu alle Arten von Lilien sind für Katzen giftig. Inappetenz, Erbrechen und Apathie sind mögliche Folgen.
      9. Strahlenaralie
        Ein Verzehr der Blätter kann Schleimhautirritationen, Appetitlosigkeit und Brechdurchfälle verursachen.

      10. Alpenveilchen
        Diese klassische Zimmerpflanze kann Magenbeschwerden und Brechdurchfälle auslösen.
      11. Einblatt
        Diese beliebte Zimmerpflanze gehört wie die Calla zu den Aronstabgewächsen und enthält daher ähnliche Reizstoffe, die sämtliche Schleimhäute verätzen.
      12. Chilli
        Als Vertreter der berüchtigten Nachtschattengewächse enthalten die grünen Pflanzenteile Solanin, was Erbrechen auslöst und für kleine Tiere tödlich enden kann.
      13. Kalanchoe
        Diese Pflanze, die gerne in Gestecken verwendet wird, ist ebenso schön wie tödlich. Die Symptome, die sie auslöst, reichen von Bauchbeschwerden und Reizungen der Mundhöhle bis hin zu Gleichgewichtsverlust, Zittern, Krampfanfällen, Atemstillstand und folglich Tod.
      14. Weihnachtsstern
        Dieses Wolfsmilchgewächs enthält einen milchigen Saft mit ätzender Wirkung.
      15. Azalee
        Sie enthält Acetylandromedol, das zum Herz-Kreislauf-Kollaps führen kann! Das Gift führt zu rauschartigen Zuständen mit vermehrtem Speichelfluss, Apathie und Erbrechen. In besonders schweren Fällen können sogar Koma und Herzversagen die Folge sein.
      16. Chrysanthemen
        Diese schönen Schnittblumen können Tieren schaden und Durchfall, Erbrechen und Gleichgewichtsverlust verursachen.
      17. Efeutute
        Diese Kletterpflanze löst ebenfalls Brechdurchfälle und Schleimhautreizungen aus.
      18. Mistel
        Alle Pflanzenteile sind giftig und lösen Magen-Darm- Beschwerden und Erbrechen aus.
      19. Baumfreund
        Nach Verzehr der dekorativen Rankpflanze kommt es zu Unwohlsein und zu starken Reizungen nach Haut- oder auch Schleimhautkontakt.
      20. Palmfarn
        Vor allem die Samen, aber auch alle restlichen Pflanzenteile sind giftig und können zum Teil blutige Brechdurchfälle sowie Koma und Leberschäden auslösen.

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